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Plan B Platten des Monats März 2018

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Schweden, Schottland, Neuseeland, Australien, England, die USA, Südkorea, Japan und Frankreich sind nicht alles Teilnehmer der nächsten Fußball-WM. Wohl aber die Länder, aus denen die Künstler unserer Platten des Monats März kommen: Young Fathers, Jack White, JB Dunckel, Diplo... und ganz vorne wird's sogar superkosmopolit.

Findet heraus, wie die 1LIVE Plan B Redaktion abgestimmt hat und wie unsere spanisch-japanisch-deutsche Richter-Crew das findet.


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"Gayby"

Sam Vance-Law

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Raffaela: „Wenn zwei Homosexuelle ein Baby zusammen haben, ist das ein ‚Gayby‘. Wusste ich vorher nicht, obwohl ich ein paar fabelhafte Gaybys kenne. Danke für die Wortschatzerweiterung, Sam.“

Dani: „Wer hat denn hier abgestimmt? Teile des Albums klingen nach ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘.“

Kotaro: „Verspielt, charmant, grandios! Ich führe eine glückliche heterosexuelle Beziehung und möchte von Sam Vance-Law aufgerissen werden.“

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"Color Blind"

Diplo feat. Lil Xan

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Raffaela: „Ich bin zwar langsam over-diploed, aber ich finde, das ist trotzdem gute Musik. Unter dem Gesichtspunkt, dass sie halt für die Charts gemacht ist und mir nie Tieferes bedeuten wird.“

Dani: „Diplo. Oder: die musikalischste Praline der Welt.“

Kotaro: „Wieder ein Soundtrack für den Samstagabend. Nur diesmal nicht für den Club - ist eh zu kalt zum Rausgehen und diese Hausarbeit schreibt sich auch nicht von allein.“

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"Slow The Wind Up"

JB Dunckel

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Raffaela: „Ich gestehe, ich habe ihn nur in die Top 10 gewählt, weil er die eine Hälfte von Air ist.“

Dani: „Grenzt schon fast an Meditationsmusik. Perfekt um die Welt da draußen auszublenden. Muss man manchmal ja.“

Kotaro: „Ich lese immer ‚Dinkel’ statt Dunckel und dann muss ich lachen und das ist auch schon das Beste an diesem Luftloch von Album.“

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"Need Somebody To Love"

Ady Suleiman

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Raffaela: „‚Ich erinnere mich daran, wie wir gefickt haben, und nun schreibe ich Liebeslieder darüber, wie wir waren’ singt er auf Englisch. Mit solchen Zeilen beginnen gute Alben. Seines ist eins, ich schmelze.“

Dani: „Reggae und ich: No Man! Aber dieses Album liebe ich.“

Kotaro: „Singt faszinierend beiläufig übers Vögeln, Depressionen und Schmerz. Das aber so sympathisch, groovy und sonnig, wie es professionelle Gutelaunebären gerne simulieren. Zero Fucks Given - Das Album.“

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"Hallelujah (So Low)"

Editors

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Raffaela: „Ich stehe auf die neuen Songs und finde sie genauso gut wie die älteren. Von welcher Band kann man so was schon behaupten?!“

Dani. „Die muss man gut finden. Die muss man gut finden. Die muss man gut finden.“

Kotaro: „Sie waren schon immer begabte Kopisten, nur hier verrenken sich Editors wirklich vollends hoffnungslos in alle Richtungen, wie die Models auf dem Cover. Wenig bis null Konzept, fast nichts bleibt hängen. Vielleicht auch besser.“

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"The Mysterious Vanishing Of Electra"

Anna von Hausswolff

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Raffaela: „Ich hab sie als Support von Swans gesehen und bin seitdem hin und weg. Nichts für schwache Nerven, aber die Frau transportiert dich in andere Welten.“

Dani: „Besser als jeder Kirchenbesuch. Orgelmusik ohne Arschschmerzen.“

Kotaro: „Kennt ihr Unkrautbrenner? Diese Platte bezweckt dasselbe, nur nicht gegen Unkraut, sondern gegen Hoffnung und Frühlingsgefühle und den ganzen Quatsch. Soll ja wieder kalt werden über Ostern.“

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"Over And Over And Over"

Jack White

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Raffaela: „Das Album ist ein einziges wirres Getobe durch tausend Genres, Frickeleien, Beats und Effekte. Alle um mich herum hassen es. Ich find's lustig. Weil ich Menschen gerne ärgere.“

Dani: „Ist dieses Jahr nicht wieder Fußball-WM? Dann läuft ‚Seven Nation Army‘ ja bei jedem Rudelgucken in Dauerschleife. Seine neue Platte würde da eher nicht laufen.“

Kotaro: „Kann Edgar Wright sein ‚Baby Driver‘ von letztem Jahr bitte nochmal neu drehen? Einfach nur, um diesmal dieses Album drunter zu legen?! Der perfekte groovy Bankraub-Soundtrack mit Kanten en masse, um weirde Figuren noch weirder zu machen.“

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"In My View"

Young Fathers

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Raffaela: „Was die alles mit ihren Stimmen machen, ist absurd. Die klingen mal wie ein Kinderchor, mal wie die rotzigsten Dudes Schottlands. Endlose Liebe.“

Dani: „Textlich mega-spannend. Musikalisch eher so Gospel mit Rap mit Popmelodien. Muss man mögen.“

Kotaro: „Sie hätten ihren Rap-Punk-Hochflor-Bastard weiter Richtung Pop entfusseln können. Haben sich dann aber doch für experimentelles Hörtheater entschieden. Vielleicht keinen Bock auf ‚einfach‘? Who knows. So zugänglich und flüssig jedenfalls wie meine letzten fünf Zeilen Text hier.“

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"Outgrown"

George Fitzgerald feat. Bonobo

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Raffaela: „Bei dem Song, den er mit Bonobo gemacht hat, ist währenddessen im Studio-Klo ne Ratte gestorben. Hört man nicht.“

Dani: „Ob als Schriftsteller oder DJ - auf die Fitzgeralds ist Verlass. High Performer!“

Kotaro: „Vielleicht ist es Schicksal, dass der gemeinsame Song mit Bonobo das Albumhighlight ist. Der hat die Verwandlung vom Club- zum Breitband-Avantgarde-Produzenten bereits hinter sich. Fitzgerald ist noch dabei, das aber sehr gut.“

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"Everybody Wants To Be Famous"

Superorganism

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Raffaela: „Da kann es noch so abgehypet sein, ich fühle nichts. Typische Trendmusik, die wir in fünf Jahren vergessen haben werden.“

Dani: „Die Zusammenstellung der Band klingt nach einer schreckliche Casting-Kombo: Die Truppe besteht aus acht verschiedenen Musikern, die aus Japan, Neuseeland, England und Australien kommen. Musikalisch klingt es zum Glück anders.“

Kotaro: „Nur Hits! Könnte ja die Soloplatte von Noodles sein, der kleinen Gorillaz-Gitarristin. Was lustig ist, weil: Weirder, bunter und besser als die letzte Gorillaz-Platte ist das hier mit Abstand.“

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