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Plan B Platten des Monats Mai 2018

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Der Mai 2018 klang sehr entspannt. In den 1LIVE Plan B Platten des Monats cruisen wir im Bentley mit Post Malone und chillen mit den Arctic Monkeys. Selbst Biffy Clyro ziehen den Stecker. DJ Koze klopft an die Tür und auch die Slacker sind zurück aus den 90ern.

Wir haben die Arbeit nicht vergessen und abgestimmt. Die Richter bewerten unsere Top Ten.


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"Total Football"

Parquet Courts

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Tilmann: „Hellwach trifft es hier gut: Post-Punk meets Funk - dabei klingt das so herrlich unperfekt und beiläufig! Ich möchte unbedingt in einem abgefuckten Club in Brooklyn dazu sehr viel Bier verschütten.“

Dani: „Zu dem ersten Song auf dem Album 'Total Football' gibt’s auch ein T-Shirt. Nur zur Info – für die Event-Fußball-Fans, am 14.06. beginnt ja die WM.“

Marc: „Slacker's back! Aufgeweckt von der spannendsten Gitarrenband around. Man muss sie einfach lieben für ihren Cocktail aus Lethargie und Euphorie.“

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"Emerald Rush"

Jon Hopkins

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Tilmann: „Klingt teilweise wie seine Wahlheimat L.A.: stressig, schmutzig, laut und einzigartig. Auf jeden Fall nichts für nebenbei bei Tageslicht. Eher für voll dabei in 'nem dunklen Keller mit fetter Anlage.“

Dani: „Nacht durchgemacht im Club. Draußen ist es schon hell. Du läufst die 3 Kilometer müde und glücklich nach Hause. Die Welt kann so schön sein mit diesem Album.“

Marc: „So sehr ich mich auch bemühe, aber meine Antennen können diese Singularität einfach nicht erfassen – für mich nur weißes Rauschen im schwarzen Loch.“

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"Get Out"

Chvrches

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Tilmann: „Über einige Sounds würden sich Charly Lownoise & Mental Theo bestimmt freuen (falls Euch das nix sagt, bitte googlen!). Klingt wirklich, als wäre Liebe tot. Für mich schlichtweg fürchterlich.“

Dani: „Ich hoffe sehr, dass Chrvches mit dem Album nicht dead sind. Habe sie immer sehr gemocht. Aber sorry, 'Love is Dead' kann nichts. Billiger Versuch sich in den Mainstream zu poppen.“

Marc: „Die Band ist so nett, aber ihre Musik hier ist leider leblos wie Plastik.“


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"Nameless, Faceless"

Courtney Barnett

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Tilmann: „To be honest, I really don´t feel a lot whilst listening to this album. Sorry, Courtney!“

Dani: „Ein Album mit Haltung. Anhören, Nachdenken, Weitermachen.“

Marc: „Slacker's back, die 2te, diesmal aus Australien. Sehr warm und wohlklingend, manchmal etwas zu entspannt."

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"Black Chandelier (MTV Unplugged)"

Biffy Clyro

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Tilmann: „'Re-arrange', 'Many Of Horror', 'Opposite' - was für wunderschöne Songs! Fällt mir jetzt erst auf, wo die Jungs ihre Seelen statt ihre Oberkörper freilegen. Well done, The Biff!“

Dani: „Das Livealbum habe ich gefeiert, ihre Studioalben auch. Unplugged finde ich sie ganz nett, aber da hatten sie obenrum was an.“

Marc: „Rock-Hymnen in Akustik sind seit der Grunge-Ära ein sehr sinnvolles Projekt. Aber diese Episode hier kickt mich gar nicht.“


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"Dark Spring"

Beach House

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Tilmann: „Ist das Album Nummer 7? Klingt wie 1, 2, 3, 4, 5, und 6. Kreativ auch der Albumtitel. Und dann klingen sie auch noch, wie sie heißen. Nach Strandhaus-Musik.“

Dani: „Ups. Das Album klingt ja mal anders als die 6 davor. Mehr Synthesizer, mehr Dance, mehr Beats. I Like. Sehr.“

Marc: „Die Traumwelt des Dream-Pop-Duos wird auf dem 7. Album noch psychedelischer – und das klingt im wahrsten Sinne fantastisch. Album des Jahres.“




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"Praise the Lord (Da Shine)" feat. Skepta

A$AP Rocky

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Tilmann: „Schön, dass A$AP neben all den Werbe- und Fashion-Shootings noch Zeit für Musik hat und nicht, wie viele Kollegen gerade, im Trap-Sumpf versinkt. 'Praise The Lord' ist ein Hit und Frank Ocean wie immer ein Gott!“

Dani. „Moby samplen und dabei fresh klingen. Das schafft wahrscheinlich nur Mr. Alleskönner.“

Marc: „Das Albumcover lässt schlimmste Stilfehler befürchten. Die Musik ist aber einfach nur etwas ziellos. Beste Gäste aus UK: Skepta und FKA Twigs.“

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"Four out of Five"

Arctic Monkeys

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Tilmann: „Ich denk' da immer noch an die schrammelige Schüler-Band, die über MySpace bekannt geworden ist. Jetzt sind es Männer, die sich in intellektuellem Pop verkünsteln. Gibt es MySpace eigentlich noch?“

Dani: „Die Arctic Monkeys sind erwachsen geworden. Werden wir alle. Ich mochte sie lieber als sie jünger waren.“

Marc: „Da hat sich Alex Turner wohl in der Zimmernummer geirrt, die 60s Lounge besucht er doch eigentlich nur mit den Last Shadow Puppets. Die fand ich aber eh immer besser als die Arctic Monkeys.“

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"Better Now"

Post Malone

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Tilmann: „Ist das schon Hit-Pop oder noch Hip-Hop - oder einfach der kleinste gemeinsame Nenner von Rap-Musik? Props gibt's allerdings für den Albumtitel!“

Dani: „Sein Überhit 'Rockstar' ist angeblich beim 'Guitar Hero'-Zocken entstanden. Und genauso klingt das Album: spielend einfach!“

Marc: „Meistens zu viel Pop im Rap. Funktioniert perfekt bei einem Geistesblitz wie 'Better Now', der Rest des Albums wird mir dann irgendwann zu viel, wie das abgestandene Bier in der Bong.“

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"Illumination" feat. Róisín Murphy

DJ Koze

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Tilmann: „Verschwurbelt, verspielt, vantastisch! Koze führt logger lässich durch House, Techno und Chill-Out und packt Hamburg damit wieder sowas von auf die Elektro-Karte! 'Pick Up' ist für mich jetzt schon ein Klassiker!“

Dani: „Mit der Zeile 'In einer Stadt, in einem Haus, auf einer Treppe ruhst du dich aus', gesungen von Sophia Kennedy, hat Koze einen so chilligen Sommer-Moment gebaut, der den Mai 2018 ziemlich gut auf den Punkt bringt.“

Marc: „Knock Knock, Kosi comes around. Und er hat eine wunderbar psychedelische Symbiose aus Organischem und Elektronischem erschaffen. So als würde ein Peyote-Kaktus plötzlich Strom geben. Ein kleines Wunder.“


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