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Los geht's

Platten des Monats Juni 2018

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Einleitung

Nach fast einem Jahr in der Abgeschiedenheit von Wyoming und selbst verordnetem Twitter-Entzug meldet sich Kanye West diesen Monat eindrucksvoll zurück. Gleich fünf Alben sind in den letzten Wochen unter seiner Beteiligung erschienen, darunter auch sein eigenes und das von Rap-Superhero Nas.

Welche davon es in die 1LVE Plan B Platten des Monats Juni geschafft haben, und wie sein vormaliger Kollaborateur und jetziger Widersacher Jay-Z zusammen mit Beyoncé gegen die Vorherrschaft Kanyes ankämpft, erfahrt ihr weiter unten.

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Platz 10 bis 8

"One Night"

RIN

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Raffaela: „Gute Beats. Aber der Inhalt geht mir zwischen Autotune, Markennamenaufzählungen und trendy brrr- und gurrr-Geräuschen zu sehr verloren."

Jochen: „Ob dem das selbst so egal ist wie es klingt?“

Franziska: „Joa. Seine Hits von Eros werden noch eine Weile bleiben."

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"Martyrs"

Get Well Soon

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Raffaela: „Ein epochales Ding. Filmmusikalisch, orchestral – da steckt so viel drin, auch noch Gesellschafts- und AfD-Kritik – und Konstantin notiert alles selber. Respekt.“

Jochen: „Zu schlau für diese Welt.“

Franziska: „Skurril. Wie der Soundtrack zu einem Horrorfilm, der eher als Slapstick durchgeht. Muss man mögen.“

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"Towing the Line"

Ben Howard

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Raffaela: „Ben Howard hat kein Bock mehr auf Hits. Ist seine Entscheidung, aber mir ist das zu sperrig.“

Jochen: „Je mehr er sich verschanzt in seinem Haus am Meer, desto liebenswerter finde ich ihn.“

Franziska: „Das ist schön. So schön wie ein Gänseblümchen auf einer Wiese voller Gänseblümchen."

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Platz 7 bis 5

"Mr. Tillman"

Father John Misty

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Raffaela: „Der Witz ist erzählt. Übrig bleibt langsam nur noch ein 70s-Sound-Revival, das ich persönlich aber nicht brauche.“

Jochen: „Lustig, würdevoll, traurig. Toller Mann.“

Franziska: „Immer ein Genuss: harmonisch, stimmlich, inhaltlich. So lange es solche Künstler gibt, hänge ich gerne ganz alleine tagelang auf der Couch und höre zu.“

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"Street Fighter Mas"

Platz 6: Kamasi Washington

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Raffaela: „Was soll ich sagen, ich hasse halt Saxophon. Außer in 'Careless Whisper'.“

Jochen: „Anstrengend und schön – gehört zusammen.“

Franziska: „Live ist das Wahnsinn. Auf Platte der komplette Wahn. In der richtigen Stimmung macht der aber irgendwie auch Sinn. Glaube ich."

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"everything"

Nas feat. The Dream & Kanye West

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Raffaela: „Meiner Meinung nach das beste Hip-Hop-Album des Monats. Politisch, voller Haltung. Und voller Kanye.“

Jochen: „Es geht um Soziales, um Missstände! Nicht um Befindlichkeiten oder Geld! Dass man auf so etwas überhaupt hinweisen muss...“

Franziska: „Ich liebe seine Stimme, die mich immer zu seiner ersten Platte 'Illmatic' führt. Da fühle ich mich wohl."

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Platz 4 bis 2

"Apeshit"

The Carters

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Raffaela: „Oh, die sind noch zusammen?“

Jochen: „Keine starke Frau und kein starker Typ in meiner Welt würden sich jemals so verhalten oder solche Musik mit solch pathetischen Texten aufnehmen. Theater.“

Franziska: „So klingt es also, wenn zwei Menschen aus ihrem Privat- und Liebesleben ein Geschäft machen. Clever. Wenn es musikalisch Schrott wäre, würde es trotzdem niemand kaufen.“




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"Freeee (Ghost Town, Part 2)"

Kids See Ghosts

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Raffaela: „Ist zwar nicht so mein Geschmack, aber hab ich schon erwähnt, dass Kanye der Krasseste ist? Einfach mal eine Million Sachen auf einmal veröffentlichen, kein Problem.“

Jochen: „Wegen Kanye’s dummer Selbstinszenierung will ich es nicht, aber: Ich finde das wirklich gut.“

Franziska: „Klaus Fiehe hat Recht: 'Freeee' könnte easy ein Song von Jimmy Hendrix sein. Trotz aller Faszination konnte ich auch von dem höchstens zwei Songs am Stück hören. Dann erstmal: Pause."

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"Blue Lights"

Jorja Smith

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Raffaela: „Wunderschöner R’n’B im Stil der 90er und 00er Jahre. Erinnert mich an Amel Larrieux, aber die kennt, denke ich mal, keiner. Also lass ich das mal mit den Vergleichen.“

Jochen: „Kantig wie ein rosa Luftballon.“

Franziska: „Seit 'On My Mind' von 2017 bekomme ich sie nicht mehr aus dem Kopf. Sie singt wie Schmetterlinge aussehen: zart, zerbrechlich, schwerelos. Passt zum Liebeskummer, wie auch zum Frischverliebtsein.“


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Platz 1 und mehr

"Ghost Town"

Kanye West

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Raffaela: „Hat mich nicht so durchgeschüttelt wie seine früheren Alben, aber trotzdem ist Kanye immer noch der Ye unter den Rappern.“

Jochen: „Super Samples, super Ideen, super Songkonzepte – mach doch bitte einfach nur Musik, Alter.“

Franziska: „Kanye und ich hatten eigentlich Schluss gemacht. Er mag jetzt Trump. Leider schmiegt er sich immer wieder langsam an mich ran und ich kann nicht widerstehen.“


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