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Plan B Platten des Jahres 2017

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Der wichtigste Sound des Jahres 2017: HipHop -  von Chemnitz bis Compton, von Bielefeld bis Bietigheim-Bissingen. Was können ästhetische Soundfrickler wie Bonobo, Sampha und The xx dagegenhalten? Oder die verträumten Frauenstimmen von Lana Del Rey oder London Grammar? Die Antwort findet Ihr in den 1LIVE Plan B Platten des Jahres 2017.

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"Lust for Life"

Lana del Rey feat. The Weeknd

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Kotaro: „Ist endlich ihrem vertonten Wachkoma von 2015 entflohen. Klingt jetzt natürlich nicht völlig anders, dafür aber wieder interessant und, auch dank der Gäste, richtig vielseitig.”

Franziska: „Tragisch und voller Emotion. Wenn es der Soundtrack zu meinem Leben wäre, wünschte ich mir mehr Leichtigkeit und Abwechslung. Als Soundtrack für die Tage zwischen den Jahren allerdings perfekt. #blues”

Jochen: „Noch so eine Platte, und man nennt sie 'das singende Model'. Weiterhin gut: Ihre Sperrigkeit und Dunkelheit.”

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"Kerala"

Bonobo

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Kotaro: „Bietet alles auf, was UK-Musik an sphärischer Schönheit zu bieten hat, und mischt es mit betörenden Sounds aus allen Ecken der Welt. Unbedingt live sehen!”

Franziska: „Besser Flächenteppich als Flickenteppich. Hier gibt's allerdings zu viel Fläche, die nicht gefüllt wird. Die 'Black Sands' von 2010 bleibt unantastbar - nur deshalb bin ich immer kurz davor, weich zu werden.”

Jochen: „Wenn Bonobo der Top-DJ 2017 wäre, wäre DJing langweilig geworden.”

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"Pain"

The War On Drugs

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Kotaro: „Seltsames Album. Hört sich so nebenbei durch wie kein anderes und bleibt trotzdem hängen. Ideal fürs Cabrio, jetzt bräuchte ich nur noch eins.”

Franziska: „Eines der besten Alben dieses Jahr. Passt immer. Zur Skihütte, zur Weihnachtsgans, zum Herbstspaziergang, zum Roadtrip im Sommer.”

Jochen: „Ich habe aktuell kein Auto.”

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"Fortress"

Queens Of The Stone Age

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Kotaro: „Zu poliert, es fehlt der Schmutz beim Hören. Nach Biffy Clyro die nächste Band, die sich im Experiment verrennt. Reicht dann auch mal.”

Franziska: „Niemand raucht so sinnlich wie Josh Homme. Niemand ist so charmant, einnehmend und zynisch zugleich. Das alles macht seine Musik noch stärker. 'Fortress' ist eine Offenbarung.”

Jochen: „Tanzbarer Rock ohne Breitbeinigkeit. Es muss erst wieder Joshua Homme kommen, um die harte Gitarre ins Jetzt zu schieben.”

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"Rollin"

Calvin Harris feat. Future & Khalid

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Kotaro: „Weitab von Ballerbeats und Kirmesdisco vertont Calvin Harris seinen persönlichen ‘Pina Colada Song’ auf Albumlänge und findet dabei wieder ganz zu sich selbst.”

Franziska: „Ganz plakativ und pathetisch: Sommer, gute Laune, berechnend poppig.”

Jochen: „Drei grandiose Singles machen noch kein grandioses Album.”

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"Perfect Places"

Lorde

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Kotaro: „Im Vergleich zum mächtigen Debüt geht das hier so schnell vorbei wie der flüchtige Blick in den Spiegel.”

Franziska: „In 'Green Light' bringt sie es selbst auf den Punkt: "Thought you said that you would always be in love. But you're not in love. No more.”

Jochen: „Eine Spur zu bemüht, aber wenn das Mainstream ist, ist noch nicht alles verloren.”

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"sneakers4free"

Bilderbuch

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Kotaro: „Machen aus Deutsch das schönste Konfetti. 'Bungalow' ist die Powerbank für jede Party. Leiht ihnen eure Lader, sie haben sie verdient.”

Franziska: „Sänger Maurice trägt jetzt schwarze Haare und Mittelscheitel - sinnbildlich für dieses Album. Unberechenbar, schräg, trendsetzend.”

Jochen: „Meine Güte, sind die smart.”

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"Big Picture"

London Grammar

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Kotaro: „Ein paar schöne Highlights, ansonsten viel vertonte Landschaftstotale in Sepia. Ihre Steckenpferde, Intensität und Intimität, haben andere 2017 besser geritten.”

Franziska: „Für die Winter- und Weihnachtstage gibt es natürlich nichts Passenderes. Das Album ist ja aber bereits im Juni erschienen.”

Jochen: „Es gibt ganz große Momente auf dieser Platte. Die schwächeren rettet der schöne Klangraum.”

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"See You Again"

Tyler, the Creator feat. Kali Uchis

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Kotaro: „Das mit den Schockmomenten hat Tyler schon hinter sich. Hier wird er fast schon schockierend harmonisch und deep. Steht ihm.”

Franziska: „BESTES. ALBUM. 2017. PUNKT.”

Jochen: „Ich verstehe das nicht. Die geilsten Gäste, so viele Facetten und trotzdem würde ich nicht einmal aufstehen, wenn das läuft.”

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"No One Knows Me Like The Piano"

Sampha

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Kotaro: „Macht etwas mit einem, diese Platte. Sie bietet zugleich Schönheit und Schmerz. Sampha selbst wirkt oft wie knapp vorm Kollaps und fängt einen dann doch weich auf. Großes Ding.”

Franziska: „Tief berührend, authentisch, unaufdringlich. Sampha ist vom Leben gezeichnet und lässt mich teilhaben an seiner Trauer, ohne mich unangenehm zu berühren.”

Jochen: „Prädikat: wundersam. Rührend und sperrig. Sampha hat nach langem Hadern ein sehr mutiges Debütalbum gemacht.”

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"Alles ist erleuchtet"

Casper

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Kotaro: „Mit dem verschobenen Release hat Casper etwas Paradoxes geschafft: Dampf ablassen - nur stärker und besser, indem man einen Schritt zurückgeht und nachschärft.”

Franziska: „Gut, dass es ihn gibt. Dunkel und mit Message. Inhaltlich trifft er mich, musikalisch brauche ich nach drei Songs im Nine-Inch-Nails-Style wieder mehr Farbe.”

Jochen: „Er könnte es sich viel einfacher machen. Das zählt mehr als die Tatsache, dass das hier eigentlich eine Collage aus hunderten (coolen) gezockten Sounds ist.”

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"Grauer Beton"

Trettmann

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Kotaro: „Alles glänzt so schön grau. Der Peter Fox seiner Szene.”

Franziska: „Das beste deutsche HipHop-Album dieses Jahr. Niemand durchlebt die Vergangenheit so ehrlich und trifft gleichzeitig auch in der Gegenwart den Nerv. '#DIY' wird auch von meinen Kindern gehört werden.”

Jochen: „Leicht prolliger Sound, tiefe Inhalte. Ich kann das Prollige nicht ausblenden.”

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"Blackout"

RIN

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Kotaro: „Es gibt diese jährliche Studie namens JIM, die Medienatzen wie uns das Leben von Teenagern näherbringen soll. Können sie sich 2017 schenken, es gibt ja ‘Eros’.”

Franziska: „Gegenwart. Absolute Gegenwart. Zeitgeist. 'Bros' wird nicht von meinen Kindern gehört werden. Trotzdem ist das alles schon sehr gut.”

Jochen: „‘Vertonen sie Nichts‘ – das kann RIN so gut wie kein anderer. Dass uns das kein Stück weiterbringt, scheint niemanden zu stören.”


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"Loyalty."

Kendrick Lamar feat. Rihanna

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Kotaro: „Runter vom Jazz-Trip, wieder hin zur Straightness. Das ist einerseits schade, bringt uns andererseits mit 'HUMBLE.' das stärkste Rap-Statement seit ‘99 Problems'.”

Franziska: „Ich hab ihn nicht auf die 1 gewählt. Aber auf die 2. In meiner Vorstellung ist er schüchtern und der King des Understatements. Gilt beides nicht fürs Album.”

Jochen: „Ein derart straightes, trockenes HipHop-Album ist das, was die BlingBling-Blase 2017 brauchte. Werden manche noch öfter auflegen als sie jetzt glauben.”

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"On Hold"

The xx

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Kotaro: „Manchmal macht dir ein Album von der ersten Sekunde an klar, dass du es lieben wirst. The xx hätten das mit der Fanfare in 'Dangerous' nicht besser machen können. Und mit dem Rest auch nicht.”

Franziska: „I heart Jamie xx und alles, was er macht. Aber auch wenn ich damit alleine da stehe: Duette von Romy und Oliver sind auf Dauer zu kontrastarm."

Jochen: „Jamie xx verdient einen Orden. Es schien unmöglich, das perfekte Image dieser Band zu öffnen, aber dank ihm wurde Schwarz zu Silber.“

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