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Plan B Platten des Monats September 2017

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Wahlbeben auch bei den 1LIVE Plan B Platten des Monats September! Bei uns erzielen Casper, Cro, Trettmann und RIN Werte, von denen die Gitarren-Parteien nur träumen können. Wie schlagen sich die Foo Fighters, Beatsteaks oder The National gegen die Übermacht aus Rap?

Die Plan B Redaktion hat abgestimmt und kommentiert.

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"Summertime"

Beatsteaks

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Marc: „Ne, Danke, nicht meins. Waren sie noch nie. Obwohl sich die Beatsteaks hier wirklich bemühen. 21 Tracks, Prinzip ‚Mehr ist Mehr‘. Dadurch fallen zumindest ein paar gute Songs ab vom vollgepackten Yak.“

Jochen: „Beatsteaks-Platten waren immer sperriger als ihr Erfolg vermuten lässt und zum Glück herrlich kurz. Jetzt also ein Doppelalbum…“

Franziska: „Arnim ist einfach besser auf Englisch: zurückgenommener halt, und trotzdem tut es der Energie keinen Abbruch. Aber die 21 Songs höre und gucke ich mir lieber auf der Bühne an.“

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"Breathing"

Oscar & The Wolf

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Marc: „Ist Sänger Max jetzt der neue Bieber oder der Leader der frischesten Indie-Band around? Melancholischer Gesang trifft auf State of the Art Hip Hop Beats und trashigen 90s House. Doch, hat was.“

Jochen: „Das ist halt nett.“

Franziska: „In Belgien ist er ein Star. Hier nicht. Warum auch? Elektronisch wabernde Musik für Leute, die mit elektronischer Musik nichts anfangen können.“

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"Call The Police"

LCD Soundsystem

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Marc: „I love New York, vor allem das der späten 70er: die Anfänge von DIY Punk, Art Pop, Hip Hop. I love LCD Soundsystem für dieses wunderbare Comeback. Der Titelsong durchschreitet alle Zeitzonen, der ist für die Ewigkeit.“

Jochen: „Warum bedeutet mir dieser Act nichts? ‚Legende!‘, ‚Soundpionier!‘ Aber ich höre nichts außer einem alten Mann, der zu viel vermischt.“

Franziska: „Das Album, das eigentlich nie hätte geschrieben werden sollen - zum Glück ist es da. Perfekter Soundtrack für die nächste Binge-Watching-Worth-Serie.“

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"Good Old Days"

Macklemore feat. Kesha

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Marc: „Ohne seinen Sound-Zwilling Ryan Lewis klingt er sogar noch poppiger, beliebiger, langweiliger.“

Jochen: „Ich habe immer gesagt, Macklemore könnte ein One-Album-Wonder werden. Die Chancen wachsen.“

Franziska: „Die Leute, die nie wussten, wer Ryan Lewis ist, hören es hoffentlich jetzt. Er war derjenige, der dem kindlichen Macklemore-Gemüt Relevanz und Clubtauglichkeit verliehen hat. #bringbackryan.“

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"The Sky Is A Neighborhood"

Foo Fighters

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Marc: „Die letzten drei Alben sind ein Trip: von der Garage auf den Sonic Highway und an die kalifornische Westküste, nach der ‚Concrete & Gold‘ klingt. Ganz okay da, aber hätte Dave Grohl doch lieber die Abfahrt ins regnerische Seattle genommen.“

Jochen: „Ein relativ schwaches Album der aktuell größten Rockband. Drei tolle Songs sind drauf. Für den Mainstream wird das reichen.“

Franziska: „Viel Kleinarbeit. Süße Chöre hier, Gitarrenspielereien da. Leider ist mir Dave Grohl als Astrophysiker zu plump und berechenbar. Außerdem keine Hymnen. Brauch ich nicht.“

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"The System Only Dreams In Total Darkness"

The National

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Marc: „Die großen Melancholiker des Alternative – und da draußen gibt es viele traurige Seelen. Nur fühlen die sich bei diesem Album irgendwie ausgesperrt, es gibt ungewohnt wenig große, einladende Melodien.“

Jochen: „Es macht mich traurig, aber ich finde diese Platte langweilig. In einzelnen Song-Dosen ist das super, aber mir schläft gerade das Gesicht ein.“

Franziska: „Musik für kalte, dunkle, verregnete Tage, an denen man gerne alleine auf einem grauen Ohrensessel sitzt. Ich habe keinen Ohrensessel und für solche Tage schon Bon Iver.“

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"Knöcheltief"

Trettmann feat. Gzuz

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Marc: „Schon so lange dabei und endlich er/gehört. Gut gereift. Aus ihm spricht Lebenserfahrung mit lang geübter Wortakrobatik.“

Jochen: „Prolls haben diesen Sound, Trettmann hat ihn auch und dabei Tiefe.“

Franziska: „Ohne sein 'Ronny' ist er meine persönliche Nr.1. Es wirkt oberflächlich wie im Fahrwasser der 187er, aber ,DIY‘ ist poetisch, geschmackvoll und macht Bock. Mit Tretti wird der Herbst schön.“

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"todas"

Cro feat. Wyclef Jean

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Marc: „Das Album hatte den Arbeitstitel ‚fake you‘. Hätte besser gepasst.“

Jochen: „Cro hat keine Schuld am aktuell grenzenlosen Kapitalismus, Narzissmus und Konservativismus. Er ist ein Symptom dafür. Selbst die neue, ach so krasse, Deepness ist ein Fashion-Move.“

Franziska: „Wie alt ist der jetzt? Klingt immernoch nach Schulweg mit Brotbox von Mama. Und Patrice und Wyclef Jean im Feature? Nee sorry, aber das langweilt mich alles sehr.“

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"Alles ist erleuchtet"

Casper

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Marc: „Endlich trifft der Geist auf den Tod. Es ist immer spannend, wenn jemand seine inneren Dämonen ans Mic lässt. Aber leider mit dieser Stimme, die ich einfach nicht ertragen kann.“

Jochen: „Dunkel, konkret und mit großen Visionen. Diese Platte hat Schwächen, aber allein dass er es sich so schwer macht, ist gut. Er muss das nicht.“

Franziska: „Ich kann mir das nicht mehrmals hintereinander anhören. Er will zu viel. Aber dann bleib ich dran, weil er viel will und viel kann. Und das ist gut. ‚Morgellon' = Favorit.“

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"Bros"

RIN

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Marc: „Hip Hop lebt im Jetzt und mehr Jetzt als RIN geht nicht. Die Mischung aus Synthies, Afrobeats und seinem Flow klingt frisch, auch wenn sein Sexting manchmal (un)freiwillig komisch ist.“

Jochen: „Mehr Zeitgeist geht nicht, aber was bleibt davon in zehn Jahren? Ich vermute: Trash-Pop-Partys.“

Franziska: „Auf RIN können sich ja irgendwie alle einigen. Ob das jetzt für Qualität steht? Wenig Worte, viele Wiederholungen und dann trifft er Dich und Du musst schmunzeln.“

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