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Plan B Platten des Monats November 2016

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Großes Star-Aufgebot in der Plan B Redaktion! ...also in unseren Platten des Monats. Wir haben in diesem Monat gleich zwei legitime Nachfolger von Michael Jackson, das Nachwuchstalent aus dem Hause Knowles, Alicia Keys ungeschminkt und Metallica am Rande der Selbstzerstörung. Soweit der Fame, die Realness besorgen drei Hip-Hop-Acts, die sagen was Sache ist in den Straßen von New York, Chicago und Berlin. Auch unsere 3 Richter des Monats sagen was Sache ist: in den Plan B Platten des Monats November.

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"Blended Family"

Alicia Keys feat A$AP Rocky

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Raffaela: "Leider ist es ihre 'wichtige' Platte geworden, nicht ganz so leicht wie sonst. Inklusive einem Snippet über Schwangerschaftsstreifen."

Tilmann: "Kurz nachdem ich's gehört habe schon wieder vergessen. Ist aber ganz gut, glaub‘ ich – ist ja schließlich Alicia Keys."

Daniela: "Ein bisschen mehr Schminke hätte diesem Album gut getan! Aber Alicia bleibt Alicia. Das Mädchen am Klavier mit der wunderschönen Stimme."

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"24K Magic"

Bruno Mars

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Raffaela: "Ob Bruno Mars’ Privatleben genauso virtuos und fehlerfrei ist wie dieses Album? Tanzt er stets umher und liebt und hüpft in tiefe James-Brown-Knick-Spagate? Ich wünsche es ihm."

Tilmann: "Der cheesy Ken-Verschnitt reist weiter in der Zeit – und die Welt tanzt  zu Hits wie ‘24K Magic'. Bruno Mars – Retro-Gott!"

Daniela: "Bruno Mars gehört für mich zu den Guten! Dieses Album nicht. Leider verliert er sich in Belanglosigkeit. Nur Funk reicht nicht, damit der Funke überspringt, Bruno!"

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"Atlas Rise"

Metallica

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Raffaela: "Ich habs beim Putzen gehört, und das ging dadurch doppelt so schnell. Überraschungen bleiben aus, aber es ist trotzdem ein solides Album, das die Fans nicht enttäuschen wird."

Tilmann: "Ich habe sie nie wirklich gebraucht, aber das braucht jetzt wirklich niemand!"

Daniela: "Musikalische Bretter – da träumt jeder Baumarkt von. Aus meiner Sicht leider nur ein Album für den Mann, der dort an der Säge arbeitet. Taub ist er von den Riffs seiner Helden ja schon lange."  

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"Home"

Common feat. Bilal

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Raffaela: "Find ich echt gut. Er hat was zu sagen, die Produktion ist auf den Punkt und hey, allein der Titel!"

Tilmann: "Traurig, dass es 2016 immer noch ein Album braucht, um auf Ungleichheiten aufmerksam zu machen – aber wenn das einer kann, dann Common!"

Daniela: "Wie schafft der Mann es neben der ganzen Schauspielerei noch ein so gutes Album rauszubringen?  Justin Timberlake könnte sich ein Beispiel an ihm nehmen."

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"Shanghaied"

Hudson Mohawke

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Raffaela: "Schön krank. Ich hab das Album angehört, als ich meine Steuer gemacht habe, und es hat mich dabei zu einem stärkeren Menschen gemacht."

Tilmann: "Typischer Hudson-Sound. Ungefähr so muss die Zukunft klingen: Düster, hektisch, vorwärts. Gut zum Autofahren!"

Daniela: "Endlich hören Playstation-Zocker mal gute Musik. Klingt fett! Auch ohne umher ballernde Jungs, die eine Flugrolle auf dem Boden machen."

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"Masafaka"

SIDO

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Raffaela: "Ich bin kein Fan von seinem Flow, seinen Texten, seinen Themen, von nix von ihm. Auch dieses Album ändert das nicht."

Tilmann: "Eben noch auf der Charts-Gala Preise abgeholt, jetzt hängt er wieder am Autoscooter - mir ein bisschen zu 'pseudo-real', aber die Beats von Desue machen Bock!"

Daniela: "Sido ist musikalisch zurück auf der Straße und auf dem Beifahrersitz hockt auch nicht mehr Andreas Bourani. Mark Forster hat er leider nicht rausschmeißen können. Gute Punchlines & Oldschool-Beats."

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"Randy"

Justice

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Raffaela: "Sie hatten nach der Maximalmusik von früher nur eine Chance: weich werden. Ich liebe, dass sie den Mut dazu hatten. Tolles Disco-Album!"

Tilmann: "Supertramp lassen grüßen! Und das Justice-Kreuz strahlt von Frankreich immer noch grell auf die Indie-Tanzflächen der Welt."

Daniela: "Mittlerweile sind die zwei Jungs von anderen Elektro-Acts überholt worden. Für den Nachfolge-Soundtrack von Drive wäre das die perfekte Musik."

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"We The People..."

A Tribe Called Quest

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Raffaela: "Da ist es also! Das jahrzehntelang herbeigesehnte neue Album einstiger Legenden. Ich mags gern. Es ändert mein Leben aber nicht."

Tilmann: "Wichtiger und wuchtiger denn je! Das erste Protestalbum der Ära Trump - und immer noch 'Beats, Rhymes & Life'."

Daniela: "'Ist das noch so gut wie früher?' Gegenfrage: 'Kann man sich nicht einfach freuen, dass A Tribe Called Quest überhaupt wieder was machen?' Hier wird sogar posthum gerappt!"

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"Starboy"

The Weeknd

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Raffaela: "Das ist doch total unmutige Zeitgeistmusik! Trotzdem: Timbre gut, manche Balladen gut ('True Colors'). Von den EDM-Parts krieg ich aber Ausschlag."

Tilmann: "Daft Punk, Kendrick, Lana del Rey? Da hätte ich mehr erwartet! Außerdem ist mir das auf einer 18-Song-Strecke zu viel 'Starboy' und darke Slowdance-Stimmung."

Daniela: "Der Nachwuchs-Michael-Jackson liefert ab, was sich alle erhofft haben. Vordergründig eine XXL-Elektro-Ballade - aber was man hier alles entdecken kann!"

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"Cranes In The Sky"

Solange

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Raffaela: "Ich dachte eigentlich, alle großen R’n’B-Platten wären schon gemacht worden. Doch nun weiß ich: Genau diese hatte gefehlt. Für mich das Album des Jahres."

Tilmann: "Den Platz am Tisch hat sie sich verdient! Wirklich ein schönes R’n’B-Album, aber auch nicht mehr – trotz Schwesterchenbonus."

Daniela: "Was Geschwister von Weltstars machen, interessiert ja normalerweise niemanden. Es sei denn man heißt Gallagher. Die kleine Schwester von Beyoncé hat aber eine eigene Meinung und ihren eigenen Stil."

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