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Plan B Platten des Monats März 2017

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Pünktlich zum Frühlingsbeginn widmen sich Eure Plan B Künstler auch der schönsten Sache der Welt... also neben Musik. In den Plan B Platten des Monats März geht es um heiße Gedanken, leidenschaftliche Früchte, Herzwürmer, ein Zimmer im Chateau Marmont und andere Love Hotels.

Mit wem wollt Ihr Eure nächste Beziehung eingehen? Mit den Favoriten Ed Sheeran, Drake und Depeche Mode? Oder mit Underdogs wie Stormzy, Thundercat und Spoon? Die Plan B Redaktion hat abgestimmt, die Richter schütten dazu ihr Herz aus.

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"Soothing"

Laura Marling

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Raffaela: "Ihre Stimme ist mit den Jahren so viel reicher und runder geworden. Und dieses Album ist in jeder Sekunde einfach nur zum Dahinschmelzen. Ihr definitiv bestes Werk bislang."

Daniela: "'Immer Frau' – sicherlich in der Gender-Diskussion ein wichtiges Album. Meins ist es nicht – zumindest musikalisch."

Kotaro: "Musik, zu der ich Weihrauch und Duftkerzen kaufen möchte. Und ich kaufe nie Weihrauch und Duftkerzen."

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"Q1"

Sookee

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Raffaela: "Sie wirft 'nen kritischen Blick auf alles von AfD bis Homophobie. Gut! Die Beats und der Rapflow machen’s für mich persönlich aber trotzdem unhörbar."

Daniela: "Komfortzone verlassen, Kopfhörer auf und Zuhören. Diese Frau hat was zu sagen."

Kotaro: "Güldene Props für die 'Steinbach/Blaukraut'-Line! Nur kann ihre Musik die Welt nicht retten. Und sie wird auch nicht besser, wenn die Musik nach einer fünfstündigen AStA-Sitzung klingt."

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"Melodie des Todes“

FOTOS

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Raffaela: "Ein Album mit Bandbreite. Ich werde nie wirklich verstehen, warum Fotos in all den Jahren immer eine Art Geheimtipp geblieben sind. Sie sind eine der besten deutschen Bands."

Daniela: "Ich dachte die Band gibt es gar nicht mehr. Macht aber auch keinen großen Unterschied."

Kotaro: "Interessante Einzelideen, insgesamt leider ziellos. Ich bin kein großer Freund von 'damals waren sie besser', aber verdammt, damals waren sie besser!"

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"Cold Feet"

Fink

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Raffaela: "Fink ist immer toll. Top Musiker, den ich öfter mal in Kreuzberg auf der Straße sehe. Dem Album entnehme ich vornehmlich, dass er jetzt Single ist."

Daniela: "Klingt nach einer verrauchten Blueskneipe - in der Wüste. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört - und bin lieber am Meer. Sorry Fink, nächstes Mal wieder."

Kotaro: "Wenn es diesen Monat eine Platte verdient, auf Vinyl besorgt zu werden, dann diese. Füße hoch, Nadel drauf, Getränk der Wahl, reinsinken."

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"Where's The Revolution?"

Depeche Mode

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Raffaela: "Dafür, dass es sie so ewig gibt, ist das ein ganz schön erfrischendes Album. Und nach einer Revolution zu fragen, klingt zwar etwas altherrenmäßig, aber wenigstens will Gahan eine."

Daniela: "Eigentlich habe ich die Silence um diese Band ganz gut enjoyed."

Kotaro: "Die 'Revolution' klingt bei Jüngeren frischer und die Synthies auch. Aber fragen darf man ja. Das ironiefreie Gefühl hingegen steht DM hervorragend."

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"Diamant (Love Hotel Band)“

Yung Hurn

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Raffaela: "Großartig. Nichts anderes klingt gerade im deutschsprachigen Raum so. Das ist zeitgeistig, ohne bemüht zu sein. Und die Texte sind auffen Punkt."

Daniela: "Sonntag: Tag im Bett, Yung Hurn hören, Blockflöte spielen."

Kotaro: "Hat ein Faible für alles, was er in einer Kippenlänge fertig bekommt. Hört man den Texten an. Dafür ist sein Future-R'n'B der griffigste und spannendste seit langem."

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"So Now What"

The Shins

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Raffaela: "Nett, aber nichts was mich aufhorchen lässt oder sonderlich bewegt."

Daniela: "Ich habe gelesen, Natalie Portman würde das Album lieben. Schade, haben wir wieder nichts gemeinsam."

Kotaro: "Lange keine Shins mehr gehört? Bei 'New Slang' hängen geblieben? Dann wird das hier lustig! Als hättest du Dein altes Fahrrad mit Fingerfarben bemalt - interessant und eigen."

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"Tearjerker"

Chilly Gonzales & Jarvis Cocker

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Raffaela: "Mir persönlich etwas zu viel Sprechgesang. Da hat Chilly Gonzales ja 'nen Hang zu. Aber musikalisch wieder wunderschön verklimpert und kreativ."

Daniela: "Chilly Gonzales und Jarvis Cocker haben dem Promi-Hotel Chateau Marmont in Hollywood ein ganzes Album gewidmet. Als Hörspiel gar nicht mal so schlecht."

Kotaro: "Cocker und Gonzales passen vielleicht nicht 100% zueinander. Diese Spannung aus Schönheit und Roughness gibt den Promi- und Sexgeschichten der Platte aber Feuer."

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"Hot Thoughts"

Spoon

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Raffaela: "Tolles Album. Vielseitig, mit Liebe zu Details, ohne nervig zu vermucken."

Daniela: "Wenn das ganze Album klingen würde wie die gleichnamige Single, könnten wir Freunde werden."

Kotaro: "So faszinierend wie der angegraute Dandy, der in einer verrauchten Bar am vierten Sazerac des Abends nippt. Muss man sexy finden, dann aber passieren Dinge, huiuiuiui."

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"Cocoon"

Milky Chance

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Raffaela: "Musikalisch wie früher, Stimme wie früher. Mut habe ich da keinen gefunden, eher den Willen, den erreichten Erfolg weiter zu bedienen."

Daniela: "Ach, das sind neue Songs?"

Kotaro: "Längst nicht mehr so verpennt, für ihre Verhältnisse wirklich abwechslungsreich. Verändert dabei nicht die Welt, aber macht dir nen schönen Barcelona-Urlaub im Kopf."

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"Shape of You"

Ed Sheeran

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Raffaela: "Sein letztes Album 'x' hat ihn zurecht zum Star gemacht. Dieses hier ist so grauenhaft produziert, dass es für mich 'ne Qual ist. 'x'-Produzent Rick Rubin fehlt überall."

Daniela: "Alle lieben Ed Sheeran, ich mag ihn."

Kotaro: "Durch Null teilen auf Albumlänge: Ed Sheeran macht mathematisch alles richtig -  dennoch kommt bei mir nichts an. Aber nett isser ja."

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"Alles leuchtet"

Joy Denalane

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Raffaela: "Wunderbares Album, dem man anmerkt, dass es kein Schnellschuss war, sondern dass da 'ne echte Weile für gelebt wurde. Sich treu bleiben und neu erfinden gleichzeitig, Hammer."

Daniela: "Sie muss nichts beweisen. Und damit beweist sie alles. Joy ist und bleibt die deutsche Soul-Queen."

Kotaro: "Ist in ihrer Grönemeyer-Phase angekommen: Kann alles anfassen, jeden Feature-Gast reinbringen, es klingt immer nach ihr, es hat immer Haltung."

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"Show You The Way"

Thundercat feat. Kenny Loggins & Michael McDonald

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Raffaela: "Der erste Song endet mit einem Furz. Echt jetzt. Erinnert stark an diese South-Park-Folge, in der alle dieses hippe, furzbasierte Genre 'Tween Wave' feiern."

Daniela: "'Hallo ich bin ein Kritikerliebling!' Für mich könnte es ein bisschen weniger Jazz, bisschen mehr R'n'B sein. Aber dann wäre es eben auch nicht Thundercat."

Kotaro: "Wer Kenny Loggins und Michael McDonald frei jeder Ironie in einem Song vereinen kann, spielt ganz großes Tennis. Ein großer, frickeliger, weirder Spaß. Für mich die Platte des Monats!"

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"Big For Your Boots"

Stormzy

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Raffaela: "Kaum einer steht gerade für den großen Grime-Hype wie Stormzy. Und das zurecht. Mitreißendes Album."

Daniela: "Es darf gepumpt werden! Nichts für Schmuser. Das hier ist eine Grime-Walze!"

Kotaro: "Die Wiederauferstehung des Grime ist das Beste, was dem eingeschlafene-Füße-Rap der letzten Jahre passieren konnte. Aber Stormzy kann auch sanft - er ist der Popstar der Szene."

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"Passionfruit"

Drake

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Raffaela: "Die Beats klingen wie eh und je, und er erzählt aus seinem Leben wie eh und je. Kann man gut nebenbei hören. Für mehr hat’s bei mir diesmal nicht gereicht."

Daniela: "Ich liebe ‘Passionfruit‘. Aber bei den 22 Tracks auf dem Album merkt man schon, warum auf einer durchschnittlichen Platte nur gut die Hälfte der Songs drauf sind."

Kotaro: "Mehr von Allem. Mehr Ideen, mehr Samples, mehr Gäste und vor allem mehr gute Songs als auf 'Views'. Kommt zwar nicht an seine großen Alben ran, ist ja aber auch 'nur' eine Playlist."

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