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Plan B Platten des Monats Juni 2017

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Was für ein Sommerurlaub-Typ seid Ihr? Die 1LIVE Plan B Platten des Monats Juni bieten Euch: Schwelgendes Melodrama in der Großstadt mit Lorde und London Grammar, Funky Beach-Party mit Calvin Harris, Relaxen mit alt-J, Natur mit den Fleet Foxes oder einen Nachmittag in der Eisdiele mit Phoenix.

Findet heraus, was die Plan B Musikexperten zum Soundtrack des Sommers gewählt haben und wie die Richter das kommentieren.

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"BagBak"

Vince Staples

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Raffaela: “Krabben und Fische kommen hier in den Texten vor. Vielleicht sogar noch mehr Meeresgetier. Da bin ich dafür. Und auch ansonsten winke ich das mal durch.“

Jochen: “Noch eine Alternative zu Kendrick Lamar. Sound wie ein fetter Elektro-Act, gute Ansprechhaltung, wirre Ideen.“

Franziska: "Vom Schicksal geplagte Familienstory bringt ihn zur Musik - und wieder einmal rettet die den Menschen. Ehrliche Lyrics, unkonventioneller Flow und Wahnsinns-Co-Writer (Bon Iver, Damon Albarn, Flume)."

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"Chariots"

Beach House

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Raffaela: “Alles an mir liebt Beach House. Meine Beine, mein Kopf, mein leeres Portemonnaie, alles.“

Jochen: “Es gibt erstaunlich viele Menschen, die für diese Band töten würden. Ich wäre eingeschlafen, bevor ich abdrücke.“

Franziska: “B-Seiten sind so eine Sache. Hier gibt es nichts, was ‘Depression Cherry‘ nicht auch gehabt hätte. Und: auf der Platte gab's ‘Levitation‘. Größer als das kann es nicht werden."

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"Remember"

Lea Porcelain

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Raffaela: “Das Genre ist mein Ding. Aber mir ist das Album einfach nicht düster genug. Oder wütend. Oder wuchtig oder sonstwas. Diese Musik ist irgendwie einfach nur da.“

Jochen: “Tod in einer Lagerhalle. Ich kann mir keinen Songtitel merken, nur diesen kalten, dunklen Sound. Und das aus Frankfurt - super.“

Franziska: "Puh. Voll der 80er Film. Könnte ich drauf stehen... gut und konsequent produziert, hintenraus dann etwas redundant, trotzdem irgendwie schlüssig. Aber 'schlüssig' hat noch nie aufregend gute Musik bezeichnet."

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"Green Light"

Lorde

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Raffaela: “Glatt. Glahaaatttt. Glatt. Glatt. Glatt.“

Jochen: “Ein bisschen viel 'starke Frau'-Attitüde, aber sie wird halt erwachsen. Guter Mainstream.“

Franziska: "Die Singles sind mit Abstand die schwächsten Songs. Der Rest ist düster, melancholisch und teilweise echt ergreifend. Und das obwohl sie zwar älter geworden, aber immer noch unfassbar jung ist."

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"Third of May"

Fleet Foxes

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Raffaela: “Es sind so schöne Stellen dabei, aber die großen Songs haben sie offenbar alle schon verbraten.“

Jochen: “Diese Band ist eine Einstellung, eine Haltung, ein aus der Zeit gefallenes Phänomen, ein Geschenk - wenn auch nur für die, die es gerade brauchen.“

Franziska: "Klischee, aber mal wieder ein gutes Album für einen Roadtrip, Urlaub in einer Blockhütte oder in den Bergen. Allerdings habe ich all das gerade nicht vor."

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"Apocalypse"

Cigarettes After Sex

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Raffaela: “Kaum eine Band trifft meinen Musikgeschmack so sehr! Ich will beim Hören immer Kate Moss sein, die sich in einem schwarzweißen White Stripes Video an einer Stange rekelt.“

Jochen: “80 Grad Celsius, Fenster auf, Platte an, nicht mehr bewegen.“

Franziska: "Die Stimme von Greg Gonzales - Wahnsinn. Und diese Schönheit der zehn Songs - auch wenn sie eher wirken wie ein einziges, endloses Lied. Aber das höre ich mir gerne an. Endlos."

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"J-Boy"

Phoenix

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Raffaela: “Schlimmes Album einer fantastischen Band. Es klingt, als hätten sie statt der Treppe plötzlich den Fahrstuhl genommen. (Ja, ich will auf Fahrstuhlmusik hinaus.)“

Jochen: “Es wird immer so bleiben: Ich schätze Phoenix, aber ich fühle nichts. Die smarteste Band der Welt berührt mich so sehr wie die 'Duplo'-Werbung.“

Franziska: "Kein Hit dabei, aber das macht gar nichts: Thomas singt italienisch und klingt dabei noch sympathischer als eh schon. Luftig bekleidet Eis essen zu 'Goodbye Soleil' oder 'Fior Di Latte'? Bellissimo."

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"Big Picture"

London Grammar

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Raffaela: “Ja, ja und nochmals ja! So schön melancholisch, und hey, Lügner hasse ich auch! Es gab da zum Beispiel diesen Ex von mir, ganz schlimm.“

Jochen: “Sie sind nicht Portishead, sie sind zu pathetisch, aber diese Details, diese Songs, dieser Klangraum, diese Stimme – das ist schon groß.“

Franziska: "Ich kann ihre Attitüde auf der Bühne ja nur schwer ertragen. Immer angeschlagen. Immer schwach. Immer Tee trinkend. Das Album ist alles andere als das - auch wenn es mich das Lächeln vergessen lässt. Dabei lächel ich sehr gerne."

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"Feels"

Calvin Harris feat. Pharrell Williams, Katy Perry & Big Sean

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Raffaela: “Ernsthaft? Wer Pharrell Williams und Katy Perry in ein und denselben Song steckt, gehört für immer vergraben. Ciao Calvin.“

Jochen: “Es tut mir leid das zu sagen, aber diese berechnende Wendung eines Mainstream-Künstlers hin zur 'Coolness' ist überraschend gut.“

Franziska: "Berechnend. Poppig. Übertriebene Gastauftritte, die einfach nur funktionieren können. Für mich DAS SOMMERALBUM 2017. Danke dafür, Calvin Harris."

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"Deadcrush"

alt-J

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Raffaela: “Ich bin wahrscheinlich die Einzige, die das nicht auf die 1 gewählt hat. Ich vermisse einfach klarere Strukturen. Sorry. Nun steinigt mich. Aber nur, wer ohne Sünde ist!“

Jochen: “Wenn Bands immer größer werden und gleichzeitig immer seltsamer, ist noch nicht alles verloren.“

Franziska: "'An Awesome Wave' habe ich sehr gemocht. Jetzt haben sie etwas von verwirrten Kunststudenten, die sie ja eigentlich nie waren. 'Adeline' lässt mich trotzdem nicht mehr los."

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