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Los geht's

Plan B Platten des Monats August 2017

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Der Sommer geht, die Königinnen des Steinzeitalters und Grizzly-Bären kommen - zumindest in unseren Platten des Monats August. Dazu servieren uns Action Bronson und Ghostpoet schmackhafte "Blue Chips" und "Canapés".

Wer ist ganz vorne? Die Redaktion hat abgestimmt, die Richter bewerten.




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"Call It Dreaming"

Iron & Wine

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Philipp: "Es soll ja Menschen geben, die bei puristischem Folk Gänsehaut bekommen. Ich stehe daneben und kauf mir erstmal ein Bier."

Dani: "So ein Album kann es auch nur in einem verregneten August auf Platz 10 schaffen."

Tilmann: "South Carolina Singer-Songwriting at its best. Ich mag die zerbrechliche, offene Produktion. Weite Räume, viel Platz für Träume."

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"Can't Get It Out"

Brand New

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Philipp: "Soll man das jetzt romantisch finden? Hoffentlich nicht. Zu viel Gewinsel, zu viel Gitarrenlehrer-Akustik."

Dani: "Ein Blues-, Country- , Alternative-Album. Alles nicht so meins. Zumindest nicht 2017!"

Tilmann: "Oh, das klingt schwer nach Neunziger-Nostalgie: Nirvana-Gitarren, Nada Surf-Harmonien, Stone Temple Pilots-Drums - ist das jetzt Post-Grunge? Aber irgendwie schön."

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"Was jetzt"

RAF Camora

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Philipp: "RAF hat gesagt, dass er sich mit 'Anthrazit' wie ein Rabe in der Disko fühlt. Für mich ist das eher eine Singdrossel, die auf Adler macht. Ist als Kompliment gemeint!"

Dani: "Alleine oder mit den 187er-Jungs, ich muss einfach Grinsen, wenn ich ihn höre. Und daran denken, dass ihm noch genau ein Punkt in Flensburg fehlt, bis er seinen Führerschein für immer abgeben muss."

Tilmann: "Dancehall auf Deutsch - dafür steht RAF Camora (vor allem zusammen mit Bonez MC) und trifft damit gerade einen Nerv. Das muss man nicht mögen, aber respektieren."



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"The Choreographer"

Action Bronson

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Philipp: "Der Typ ist doch auch Koch! Ich hatte mir mehr Rezeptideen versprochen. Aber mit den souligen Beats beweist er auf jeden Fall Geschmack."

Dani: "Fresh klingt anders. Dieses Album hätte auch in den 90ern rauskommen können. Aber früher war ja bekanntlich alles besser."

Tilmann: "Das jazzt, das soult, aber das nervt auch. Action's Stimme will schon viel von einem - leider bleibt dabei wenig hängen (außer vom aufdringlichen Gestöhne in 'Make It Rain'). Trotzdem ein liebevoll produziertes Hip-Hop-Album."




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"Weak"

Maya Jane Coles

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Philipp: "Krass, das Material hätte ja locker für drei Alben ausgereicht. Oder zehn DJ-Mixe. Für den Club aber eine Spur zu melancholisch. Daumen hoch."

Dani: "Stunden später. Was läuft da eigentlich? Ah ja, Maya. Ich sag nur: 24 Tracks sind ein bisschen ambitioniert."

Tilmann: "Was ist das? Post-Trip-Hop? Future-Chillout? Und das zwei Stunden am Stück? Sorry, so viel Zeit zum Chillen hab' ich nicht."






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"Freakshow"

Ghostpoet

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Philipp: "Der Typ klingt immer noch nach Faithless und nicht bezahltem Deckel in der Pinte nebenan. Also top!"

Dani: "So klingt ein Album, dass von Trump, dem Brexit und weiteren Katastrophen beeinflusst worden ist. Düster, traurig, melancholisch. Zuhören und schlecht fühlen!
Muss auch mal sein."

Tilmann: "Hier hat jemand Probleme mit der Welt. Aber Musik muss vielleicht auch mal unangenehm klingen in diffusen, dunklen Zeiten. Der Geisterpoet liefert hiermit den Soundtrack dafür." 




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"Can't Do"

Everything Everything

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Philipp: "Klingt wie halbgare B-Seiten von Bloc Party, alt-J oder den Editors. Langweilig."

Dani: "Wie viel Kopfstimme am Stück kann man ertragen? Für alle die keine Probleme damit haben, ein Mega-Album."

Tilmann: "Diese Platte klingt wie sie heißt: Alles alles - Ein Fiebertraum. Fieser Falsett-Gesang, schiebende Synthesizer, quietschende Gitarren - seit Phoenix endlich mal wieder eine Gitarrenband, die sich was traut und Mut zur wilden Genre-Kirmes hat."

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"Pain"

The War On Drugs

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Philipp: "Ich weiß immer noch nicht, wie man den Nachnamen von Adam Granduciel richtig ausspricht. Aber ich werde jeden Text dieser Platte auswendig lernen. Fantastisch schwelgerischer Sound!“

Dani: "Ein Album für entspannte Tage in einer Waldhütte. Leider lebe ich in der Stadt."

Tilmann: "Mir ist das ja zu viel Tom Petty, Bruce Springsteen, Neil Young - aber vielleicht sollte ich dazu mal auf Drogen in 'nem alten Cabrio durch die Streets of Philadelphia cruisen, dann ist das bestimmt psychedelisch-sphärisch genial."



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"Mourning Sound"

Grizzly Bear

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Philipp: "Die denken zu viel, oder? Klingt viel elektronischer als sonst. Gefällt mir sehr. Denke ich zumindest gerade..."

Dani: "Das Beste an der Band ist ihr Name. Sorry, ich liebe Bären."

Tilmann: "Trotz erstem Major Label-Album haben Grizzly Bear ihre verschwurbelte Magie nicht verloren. Wunderschönes Album für nebenbei, aber auch fürs Genießen der Details - allein der Titel, wow!"

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"The Way You Used To Do"

Queens Of The Stone Age

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Philipp: "Josh hat mir die Hand geschüttelt! War gar nicht so fest wie erwartet. Nix gebrochen. Und mal ehrlich: So hart sind die neuen Songs jetzt auch nicht."

Dani: "Es gibt nicht viele Bands, die nach 21 Jahren immer noch frisch klingen."

Tilmann: "Knallt, knarzt, kracht und kroovt - das sechste Bandmitglied Mark Ronson hat die Essenz der Queens verstanden und ihr neuen Glanz verliehen!"


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